04 September 2021

Ab in die Pilze!

Pünktlich um 11 Uhr sitze ich am Rabensteiner Stausee und warte auf Yvette. Ich soll heute meine erste Pilzwanderung machen. Ohne Vorkenntnisse warte ich auf den Startschuss.
Und schon geht es los:

1. Pilze sehen

Gar nicht so einfach, die kleinen Pilze am Waldboden zu erkennen. Sie haben entweder eine ähnliche Farbe oder verstecken sich unter einer grünen Moosschicht. Die ersten Minuten vergehen, ohne dass ich überhaupt einen Pilz entdecke! Ich hatte ein Bild im Kopf, welches große Pilze an Baumstümpfen zeigt, oder eine Pilzfarm mit Pilz neben Pilz. Wunschdenken...
Aber plötzlich ist mein Auge genügend geschult und ich trete zumindest nicht mehr auf die schönsten Exemplare.

2. giftig oder ungiftig?

Dieses Mal ist die Aufgabe einfach zu lösen. Denn alle Pilze, auf die ich stolz mit dem Finger zeige, sind entweder giftig oder hochgiftig. Immer noch gähnende Leere in meinem Körbchen.
Die Wanderung durch den Wald macht trotzdem Spaß und wir sind zum größten Teil auch alleine.

3. Pilzernte

Und endlich zeigt mein Finger auf einen Steinpilz. Er ist zwar etwas angeknabbert, aber besser als nichts! Stolz schaue ich zu, wie er aus dem Erdreich geschnitten wird und grob gereinigt ins Körbchen wandert. Jetzt ist mein Jagdtrieb wieder erwacht. Und aus dem einen Pilz werden immer mehr. Doch schnell ist meine Serie vorbei und ich erwische wieder ein giftiges Exemplar. Mich stört das nicht, denn auf den Fotos sehen alle Pilze gut aus!

Die Pilze müssen daheim noch gereinigt und gebraten werden, dann steht alles bereit für das letzte Abendmahl.

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