Ein Blick auf die Wetterkarte zeigt schwarze Gewitterwolken und viel Regen in den kommenden Tagen! Doch heute scheint die Sonne. Darum wähle ich eine Tour mit dem Rad. In meiner Homezone habe ich Munzees, Geocaches und LABs als lohnende Ziele entdeckt.
Somit starte ich in Richtung Totenstein und sammle während der Munzees ein paar Specials. Schon habe ich die Tagesaufgabe gemeistert und kann mich voll aufs Geocaching konzentrieren. Ich möchte unter den Top1000 von Sachsen bleiben und muss mich aktuell etwas anstrengen. Nachdem alle aus dem Pandemiekoma aufgewacht sind, fällt es deutlich schwerer, den Platz zu halten.
Am Turm angekommen unterhalte ich mich mit ein paar Muggels. Alle haben mehr oder weniger viel Höhenangst, wollen jedoch den Turm besteigen. Na, da kann ich mir ja Zeit lassen. Ich schwitze ein paar Minuten vor mich hin, wobei ich durch keine Mücke belöstigt werde. Vielleicht hält mich die Knoblauchkur nicht nur jung, sondern schützt auch vor den Plagegeistern. Keine Ahnung! Doch irgendwann geht es auch für mich die 152 Stufen nach oben, es werden heute nicht die einzigsten Treppen sein. Nachdem ich die Aussicht genossen habe und für einen kurzen Moment alleine auf dem Turm bin, schnappe ich mir die Dose, die magnetisch am Eisen hält.
Weiter geht es nach Grüna. Zuerst löse ich ein blaues Fragezeichen. Meistens verstehe ich bei diesem Cachetyp nicht mal die Frage. Aber hier ist es zur Abwechslung einfach und ich muss nur einmal um die Dachsbaude laufen. Inklusive Treppen. Diese habe ich aber nicht gezählt... Nun gönne ich mir eine Letterbox, bin auch erfolgreich, erhalte die Finalkoordinaten, doch am Ziel kann ich keine Dose finden. Da diese Dose aber sehr wenige Sterne hat (= Kindercache) und die Dose immer wieder mal verschwunden ist, logge ich trotzdem. Zur Not fahre ich nochmals hin, ist ja nicht weit weg von daheim.
Weiter geht es mit einem Logbuch im Büchertauschschrank. Hier wird eine UV-Lampe empfohlen. Ich bin aber ohne unterwegs. Deshalb ist meine erste Idee, einfach nach verklebten Buchseiten zu suchen. Also nicht verklebt wie bei den Schmuddelheftchen, sondern ich vermute, dass ein Rechteck aus dem Buch geschnitten ist, um Platz für das Logbuch zu schaffen. Doch ich blättere nur über lose Blätter. Nun überlege ich mir, ob das Logbuch einfach ein leeres Buch sein könnte. Dann hat es bestimmt blütenweiße Seiten... Gedacht, geguckt, gefunden und geloggt. Nennt mich Homer Sherlock!
Weiter geht die Radtour über Mittelbach, welches ich seit RIB nur liebevoll Metalbach nenne. Das waren noch Zeiten! Mit einem Tränchen im Auge fahre ich weiter, bis ich in Oberlungwitz angekommen bin. Hier möchte ich zum Abschluss noch einen LAB machen. Fünf Standorte von ehemaligen Textilbuden sollten einfach zu finden sein. Nun ist Zeit für die Heimfahrt. Ich kämpfe mich hoch zum Pfaffenberg und das Eigenheimviertel heißt nicht ohne Grund "Zum Windberg". Doch von nun an kann ich Meter machen, ein leichtes Gefälle unterstützt mich über Pleißa, Limbach-Oberfrohna und schwups, am Ziel angekommen. Ein schöner Tag!




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