16 Mai 2021

LAB Industrie- und Museumsmeile

Heute soll meine Geocachingstatistik etwas aufgebessert werden. Die Wahl fällt auf Kappel, denn nachmittags soll es regnen. Aber die Meile hört sich interessant an: Uhrenmuseum, Straßenbahnmuseum, Spielemuseum, Industriemuseum und Museum für sächsische Fahrzeuge.
LAB-typisch sind wieder einmal zwei Fragen je Standort zu beantworten. Schon bei der zweiten Frage drohe ich zu scheitern. Verzweifelt laufe ich wie eine läufige Hündin auf und ab. Die Nachbarschaft beäugt mich kritisch, doch das bin ich gewohnt. Und dabei habe ich noch nicht einmal das Ladekabel aus meiner Jacke hängen. Doch erleichtert entdecke ich doch noch das gesuchte Detail. Jetzt aber schnell weiter zum zweiten Standort. Ich kürze mal ab: jede Station hat mich mehr oder weniger genervt. Aber das Thema habe ich schon mehrmals beleuchtet, lassen wir es dabei.

Zur Belohnung gibt es noch einen Bonus mit einer richtigen Dose. Das will ich mir nicht entgehen lassen und der Checker zeigt wahrhaftig beim ersten Versuch gleich grün! Das war ja einfach :D Ich übernehme die Koordinaten in meinen Routenplaner, nicht dass ich noch falsch laufe. Trotzdem soll der Cache schwierig sein. Naja, das sehe ich dann vor Ort. Ich stiefle also nochmals am Superblitzer vorbei. Am Zielparkplatz angekommen übe ich mich zuerst in Geduld, denn ein Mopedfahrer parkt seine Schüssel exakt bei der Koordinate, ohne aber den Cache zu suchen. Sondern er fummelt an seinem Zweitakter herum. Ein paar Minuten später setzt er sich endlich den Helm auf und versucht nun, seine Kiste anzuwerfen. Vielleicht sollte er es besser im letzten Museum meiner Meile abgeben.

Doch endlich verschwindet der Biker in einer blauen Qualwolke und langsam knattert er an mir vorbei. Freie Bahn für mich! Schnell entdecke ich auch den Cache, er hängt einige Meter über mir! Ein Angelcache :( Das nächste Nervthema: ich laufe doch nicht mit einer Klappleiter durch die Stadt. Oder mit einer Angelrute. Aber ich entdecke ein paar natürliche Äste neben dem allgemeinen wilden Müll. Nun bin ich hellwach und erinnere mich an MacGyver: wieder einmal muss ich mir was basteln. Meine Schnürsenkel sind dabei ein gern genutztes Utensil! Schnell mache ich aus drei langen Ästen eine lange Angel. Zack! Schon halte ich den Cache in der Hand. Eintrag ins Logbuch und das ganze zurück an den Baum. Super, das hat gut geklappt. Angelcaches sind ja gar nicht so doof!.

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