Nachdem ich heute viele Stunden auf dem Sofa abgegammelt habe, wollte ich noch was vernünftiges machen. Also starte ich meinen alten PC mit Win10 und lasse in einem Fensterchen Win95 laufen. Das klappt soweit auch ganz gut, nur der Datenaustausch zwischen Host und Gast will nicht klappen. Dafür meldet sich VirtualBox, dass es ein Update gibt. Prima, vielleicht klärt sich dann mein Problem!
Nur ein paar Minuten vergehen und ich bin wieder mit der aktuellsten Version im Rennen. Und nun der spannende Augenblick, ob das Win95 wieder startet. Ups! Dieses Mal ist schon im schwarzen Fenster Schluss mit lustig! Es wird ein schwerwiegender Fehler präsentiert, der einen Neustart erforderlich macht. Ok, das ist in einer Emulationssoftware kein großes Ding. Und schon wird das Auswahlmenü angezeigt, wobei der abgesicherte Modus favorisiert ist. Hach, die gute alte Zeit! Das kenne ich von Win10 tatsächlich nicht mehr... Zack, im abgesicherten Modus geht es bis in die Windowsoberfläche. Jetzt wieder raus und nochmals einen virtuellen Neustart hinlegen!
Doch wieder gefällt irgendwas nicht und dieses mal friert alles ein. Naja, einfach mal das Win95-Fenster hart schließen. Kurz schimmert noch ein Hinweis, dass die Festplatte einen Schreibfehler meldet. Ich mache mir weiterhin keine Sorgen, denn die vermeintliche Festplatte ist in Wirklichkeit eine mittelgroße Datei. Alles wird gut!!
Ein erneuter Neustart beschert mir Microsoft ScanDisk. Eine Datei hat eine falsche Größenangebae. Soll das korrigiert werden? Ja natürlich. Kaum ist der Korrekturknopf geklickt, poppt das nächste Fenster auf. Eine weitere Datei mit falscher Größe gefunden! Ich komme mir vor wie bei Dinner for one. Hektisch suche ich den Knopf für "alle Meldungen korrigieren", doch den haben die Programmierer scheinbar vergessen. Mist. Eine Datei nach der anderen wird nun einzeln korrigiert. Wieviele Dateien hat denn so ein Win95? Morgen ist bestimmt meine Tastatur kaputt...

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