Gutgelaunt kehre ich von meiner kleinen Mittagspausen-einmal-ums-Dorf-Runde zurück und treffe zwei Nachbarmädels an, die sich gerade mit einem Rad abmühen. Plattfuss hinten und vorne. Ich verweile eine längere Zeit und sehe zu, wie sich das Mädchen abquält. Amüsiert entdecke ich ein paar Schweißtropfen auf ihrer Stirn. So viel körperlich Bewegung hatte sie bestimmt schon lange nicht mehr. Und TikToks verschieben ist nunmal keine sportliche Leistung. Aber ich fälle eine Entscheidung und bringe meine eigene Luftpumpe aus dem Fahrradkeller. Damit sollte es besser funktionieren!
Doch das Gegenteil tritt ein: der halbaufgepumpte Schlauch ist nun restlos luftleer. Das ist ja komisch! Ich gebe den beiden noch brillante Handwerkertipps und lasse sie in ihrem Elend zurück. In meiner Wohnung unterziehe ich meiner Luftpumpe zuerst einen Funktionstest: alles bewegt sich wie geplant, doch am Schlauchende regt sich kein laues Lüftchen! Schnell entdecke ich die Ursache: der Schlauch hat ein großes Loch. Beherzt kürze ich den Schlauch ein und montiere ihn wieder am blauen Wunder. Jetzt noch eine Schelle und schon hölt mein kurzer Schlauch wieder wie neu. Die Druckanzeige schlägt auch wieder aus, nun kommt die Luft wieder erfolgreich in den Reifen. Ich fühle mich wie der Heimwerkerking!!

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