02 Februar 2021

Specialjagd per Rad

Heute fällt die Wahl auf meine leuchtend gelbe Jacke, denn ich werde meinen Hintern aufs Rad schwingen. Die Straßen sind zum großen Teil befreit von Eis und Schnee. Da bietet sich das alternative Fortbewegungsmittel an: ich bin schneller und habe ein größeres Einzugsgebiet.
So kämpfe ich mich also wild schnaubend die Wasserschänkenstraße nach oben. Komischerweiße ist das keine große Überwindung. Den Berg von Hartmannsdorf schiebe ich aber in der Regel. Ist er steiler oder einfach nur länger? Egal. An der Leipziger Straße angekommen kann ich bequem den Radweg nutzen. Nach der Eisenbahnbrücke biege ich nach links ab, denn ich habe auch noch ein paar Munzees auf der Bahnhofstraße. Beinahe ungebremst fahre ich über Kopfsteinpflaster. Wird schon alles gut gehen! Im Tal geht es weiter an der Feuerwehr vorbei bis zum Braugut. Hier habe ich die Info, dass ein QR-Code neu am Zaun der Brauerei platziert wurde. Und tatsächlich, der Scan gelingt problemlos. Nun habe ich den Berg vor mir und auch einige Laternen. Deshalb schiebe ich. Auch ohne Laternen hätte ich geschoben, das ist einfach nicht mein Berg.

Schnell bin ich wieder am höchsten Punkt angekommen. Nach der Tankstelle nehme ich Schwung, denn im Kreisverkehr wähle ich die dritte Ausfahrt. Ich rolle in Richtung Wittgensdorf, biege jedoch nach rechts ab. Gemütlich geht es durchs Gewerbegebiet bis ins Chemnitz-Center. Hier habe ich auch noch zwei reichbepunktete Spezialisten laut Karte. Insgesamt eine schöne Runde!

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