Das Glück ist mir hold, ich finde alle Verstecke. Logbuch und Behälter sind in einem Top-Zustand! Klar, sind ja auch ganz neue. Aber ich habe ja auch schon Erfahrung mit alten Geocaches gesammelt. Das fängt bei feuchten Logbücher an, bis zu komplett verschimmelt, oder auf einem Kothaufen liegend. Nicht unbedingt schön, dafür war es für mich keine Umstellung mit der Händewascherei: als Geocacher freut man sich über jede Waschmöglichkeit, oder zählt wahrlich zu den ganz abgebrühten.
Spätestens im Tunnel wird klar, ich befinde mich auf einer stillgelegten Eisenbahnlinie. Deshalb fahren hier so viele dickbäuchige Rentner im gelben Trikot, denn der Höhenunterschied geht trotz vieler Streckenkilometer gegen Null.
Das verlassene Haus habe ich schon öfters im vorbei fahren gesehen, doch heute bin ich ja zu Fuß und biege kurzerhand ab. Kaum stehe ich an der Eingangstüre, knirscht es unter meinen Füßen und Glas splittert. Ich schaue mich entspannt um, denn meine Sicherheitsschuhe haben eine Stahlsohle. Gute Vorbereitung ist alles!
Nach zweieinhalb Stunden bin ich wieder zurück im Homeoffice. Keine Email, keine verpassten Anrufe, alles im grünen Bereich! Wird der Feierabend einfach etwas später eingeläutet...
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