18 Januar 2020

senile Bettflucht!

Schon während des Konzerts hat mir Chris sein Dilemma geschildert, dass er am nächsten Tag schon um 5 Uhr aufstehen muss, um mit dem Zug nach Chemnitz zu fahren. Er möchte gerne bei der CD-Aufnahme mitspielen. Alternativ könnte er sich vorstellen, dass er bei mir mitfahren kann. Schöner Mist! Ich hatte mir zwar noch keinen festen Ablauf überlegt, aber etwas in der Altstadt rumbummeln und ein paar Geocaches einsammeln wollte ich schon. Oder vielleicht sogar einen Abstecher in die Sächsische Schweiz. Aber natürlich verwerfe ich meine Pläne und wir wollen uns morgens um halb acht vor meinem Hotel treffen. Wenn der Wecker mich zum Arbeitstag aufschreckt, ist es gerade acht Uhr... Ich muss also die Weckzeit vorziehen ;)



Damit ich aber nicht ganz leer ausgehe, hänge ich nach dem Konzert noch eine kleine Runde durchs verschlafene Dresden. Bei Nacht fällt mir die Suche zwar etwas schwerer, aber ich werde trotzdem fündig. Am Bahnhof Dresden-Trachau untersuche ich sogar eine Straßenlaterne, während ein paar Meter weiter ein Polizeieinsatz stattfindet. War bestimmt ein Kleindelikt, denn der Straftäter erhält nur eine mündliche Verwarnung. Schade, keine Ballerei und keine Verfolgungsjagd... Gegen halb drei falle ich dann doch etwas übermüdet ins Bettchen, obwohl die Straßenbeleuchtung unbeirrt weiterleuchtet.

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