Jetzt geht es erstmal zum Cachen, doch schon beim ersten werde ich enttäuscht. Zwei Meter vor dem Baum eine große Decke auf der Wiese und die Familie hat es sich für längere Zeit gemütlich gemacht. Ok, auf zum nächsten. Hier schickt mich mein GPS zwischen mehreren Bäumen hin und her. Doch zumindest entdecke ich nach geraumer Zeit die Dose an einem Faden baumeln. Ich sollte nicht nur im Wurzelbereich suchen...
Mit der Zeit läuft es dann aber doch ganz gut und ich kann auch zwei Verstecke von Vorcachern abstauben. Viele Cacher sind ja in Gruppen unterwegs, da wird dann auch lautstark diskutiert, damit Außenstehende spätestens beim Anblick der GPS-Geräte wissen, dass hier eine geheime Mission stattfindet. Bei mir ist das anders: ich bin alleine unterwegs und lasse auch mal Caches weg, wenn ich beobachtet werde. Aber den Schuh-binden-Trick wende ich inzwischen auch mitten in einer Menschenmenge an, so abgebrüht bin ich dann doch. Kurz vor dem Bettchen stelle ich zufrieden fest, dass die Cacherei doch einfacher war, also Fotos ohne Menschen zu machen. Die Wanderung ist mit 25km länger geworden, als ich mir vorgenommen habe. Dafür könnte ich jetzt 2 Tage auf dem Sofa abgammeln...
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