27 März 2019

Endstation Treppenhaus

Früher, als der Euro noch Deutsche Mark geheißen hat, konnte man sich ungehindert im Treppenhaus bewegen. Die Nachbarn grüßten sich höflich. Die Welt war noch in Ordnung.



In der Zwischenzeit hat sich das Durchschnittsalter sehr verjüngt und die heutigen Bewohner sehen vieles anders. So wird gerne mal ein Stellplatz genutzt, der eigentlich nur ein Stück Rasen der Allgemeinheit ist. Oder die Faulheit siegt, und Kinderwagen und ähnliches wird direkt neben der Haustüre abgestellt. Auffällig, dass scheinbar die Größe der Wohnung entscheidenden Einfluss auf die Expansionswut der Bewohner hat: je größer, desto mehr Fläche wird der Allgemeinheit entzogen. Ist ja bei der USA ähnlich. Vielleicht sollte ich mein Rad auch einfach mal mitten im Treppenhaus stehen lassen...

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