17 April 2017

Tag der Rückreise

Direkt nach dem Frühstück packe ich meine sieben Sachen und los geht die Heimfahrt. Zuerst gehts aber noch für einen kurzen Abstecher an die Tankstelle, mein Tank ist nur halb voll. Wieder zurück auf dem Jordanei begrüßt mich die erste Baustelle: Autos aus Biberach sollen direkt u-förmig auf die Bundesstraße nach Ulm geleitet werden, ohne dass sie den kompletten Kreis durchfahren müssen. Das wird bestimmt spannend, wie die Vorfahrtsregelung umgesetzt wird.

Die ersten Regentropfen begrüßen mich kurz vor Ulm. Obwohl ich keinen grünen Umweltaufkleber an der Windschutzscheibe kleben habe, fahre ich ein Stück durch die Umweltzone. Ich denke mal, mein Auto ist neu genug, dass es die Norm schaffen sollte. Ich gebe aber nicht noch zusätzlich Geld für den dummen Aufkleber aus. Bis jetzt bin ich auch noch nie kontrolliert worden. Auf der Autobahn fahre ich brav auf der rechten Seite mit einem Geschwindigkeitsfenster von 100 bis 115km/h. Das ist schön entspannt, senkt den Verbrauch und ich brauche selber keine Überholmanöver starten. Immer wieder wird der Regen stärker, teilweise probiere ich mich im Wasserski. Doch meine eher geringe Geschwindigkeit bringt mich nie in eine Gefahrenbereich.

In Nürnburg verliere ich bei Roth viel Zeit, da wir uns hier im Schritttempo vorwärts bewegen. Grund ist zum einen eine lange Baustelle und natürlich der Rückreiseverkehr. Hinter Hof fällt plötzlich Schnee und ich entdecke auch insgesamt 5 Räumfahrzeuge. So viele habe ich den gesamten Winter nicht gesehen! Kurz vor Sachsen wechselt die Farbe der Wiesen von weiß auf grün, die Sonne zeigt sich wieder. Ein verrücktes Wetter. Ab Hartenstein steht der Gegenverkehr bis nach Chemnitz, ich habe den Grund aber nicht gesehen. Nach sechs langen Stunden bin ich endlich daheim. Es hat 1,5h länger wie sonst gedauert, aber bei dem Verkehr wundert mich das nicht.

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