Momentan will ich beinahe keine neuen Infos mehr lesen: Flüchtlinge, Asylanten, brennende Mülltonnen, aufgebrochene Autos, gebrochene Nasen, Vergewaltigungen, Bombenanschläge... Und droht der nächste Börsencrash? Wann gehen die nächsten Banken bankrott? Bürgerkrieg? Wie lange gibt es Europa noch?

Das alles macht mich unruhig und ich grüble immer häufiger. Was kann ich machen? Wie kann ich mein erspartes retten? Was esse ich, wenn die Lebensmittel ausverkauft sind? Keine schönen Gedanken, aber sie haben mich zumindest dazu gebracht, einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu machen: mein Keller war übervoll! alte Reifen, Leitzordner mit altem Mist, Kartonagen in allen Größen, das alte Rad, ein Regal, ebenso vollgestopft mit allerlei Krimskram.

Nachdem ich ca. fünfzehn Klappboxen mit Papier und Pappe entsorgt habe, dann noch einiges in den Restmüll gewandert ist, wird der Boden wieder sichtbar und ich kann sogar schon die ersten Konserven einlagern. Es gibt bestimmt besseres, aber der erste Schritt ist gemacht! Als nächstes steht noch eine Taschenlampe mit Kurbel an. Dann ein Benzinkocher. Einige Teelichter für romantisches und wärmendes Licht liegen schon bereit. Mein Smartphone kann ich zur Not über mein Solarpanel laden. Danach noch reichlich Klopapier. Man kann ja nie wissen...
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