09 März 2015

Hainichen, Crotenlaide, Köthel, Schönberg und zurück

Die Landesgrenze zwischen Sachsen und Thüringen ist heute vor mir nicht sicher! Ich habe einen Ringel im Grenzgebiet im Auge. Startpunkt ist am Herrenhaus des Rittergutes. Schnell umrunde ich den kleinen See, lege einen Zwischenspurt bei der Kläranlage ein und schon geht es einen Hügel hoch zu Sonne und besserer Luft. Von hier aus kämpfe ich mich Cache für Cache weiter. Das Besondere ist, dass ich nicht einfach einem Weg folgen kann, sondern öfters einfach querfeldein laufe. Das klappt problemlos, da der Boden nicht schlammig ist und die Landwirte keine Saat gestreut haben. Ich finde nur Graswiesen vor und dort trampel ich einfach drüber... Mit meinem Spezialrucksack habe ich auch keine Schwierigkeiten bei speziellen Verstecken: Kreuzschlitz zum Öffnen, Eisenstange zum Stemmen, Spiegel an Teleskopstange zum um-die-Ecke-gucken und Handschuhe, wenn es dreckig oder gefährlich wird. Dabei bewundere ich die Natur, die langsam wieder bunte Blumen zeigt. Fliegen und Mücken gibt es auch schon wieder! Der Winter ist entgültig vorbei... Die Caches kann ich alle gut finden, ich mache auch jeweils ein Scan des QR_Codes, denn der führt mich später zum Bonus. Leider sind es so viele Dosen, dass ich nicht alle schaffe. Und ausgerechnet beim Sorbenturm stehen zwei Autos und ein paar Halbstarke beherrschen das Gelände. Um den Cache nicht zu gefährden schleiche ich weiter und schenke dem Turm kaum Beachtung. Jetzt habe ich zumindest schon mal Klarheit, wohin die nächste Exkursion führt...

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