Schon von weitem höre ich die Musik von Donner und Doria, aber sie spielen ja öfters, kein Grund zur Eile. Ich verkette mein Rad an einem vertrauenserweckenden Baum und begebe mich aufs Festgelände. Ich verschaffe mir einen Überblick über alle Stände, die meisten kenne ich von den vergangenen Veranstaltungen. Bevor mir kalt wird, gönne ich mir einen Steinkrug voll mit heißem Met. Nun bilde ich mich über die Kampfeskunst der Wikinger weiter, sie schlagen wild mit ihren Schwerter umher und es kracht laut, wenn das Holzschild getroffen wird. Trotz dickem Lederhandschuh verletzt sich ein Schausteller am Finger, aber das sind die Wikinger gewohnt und verziehen keine Miene.
Eine Gruppe macht Musik auf Dudelsäcken, allerdings haben sie noch ein Showelement in ihr Programm aufgenommen: sie haben ein Feuer im Trichter des Dudelsacks entfacht. Und das bei Rohren aus Holz. Scheinbar übersteht das die Klangtüte aber ohne Schaden, der Ton ändert sich auch nicht. Der älteste Sohn will noch eine kleine Feuershow zeigen, leider klappt das aber nicht wie gewünscht. Sichtlich genervt verschwindet er wieder zu seinem Becken im Hintergrund...
Ein besonderes Highlight des Abends ist ohne Zweifel die Feuershow! Die Burg im Hintergrund, Nebel aus der Nebelmaschine, die Funken fliegen, die Musik hämmert und bei Dunkelheit wirkt die Show optimal:

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen