16 Dezember 2012
Teeschaden
Leider muss ich einen Teeschaden melden! Aber von vorne: nachdem der gestrige Tag eher trüb und nass war, machte der Sonntag seinem Namen alle Ehre, so war es für mich klar, es geht eine Runde aufs Rad. Die Satteltaschen sind schnell gepackt, die Thermoskanne mit frisch gebrühtem Tee versehen, eine Thermotasse dazu, Handschuhe, Taschenlampen, Kamera und vieles mehr. Sogar ein Apfel durfte nicht fehlen, falls der kleine Hunger kommt. Mit meiner großen Sonnenbrille auf der Nase fuhr mir der kalte Wind durchs Haar, vereinzelt lagen noch Schnee und Eis auf den Wegen, aber nichts dramatisches. Nach gut 90 Minuten war ich dann doch etwas angefrostet und ich freue mich auf meinen heißen Tee. Ich öffne die Satteltasche, weißer Wasserdampf kommt mir entgegen. Nanu? Was ist denn da los? Voller Entsetzen sehe ich am Boden eine große tiefe Pfütze aus dunklem Tee und wie bei einem Schiffsunglück schwimmen meine Lampen, die Kamera, der neue Akku (das ist heute der erste Einsatz) und noch ein paar unwichtige Dinge auf der Oberfläche. Die Lampen haben das gut überstanden, ich musste sie nur ausleeren. Meine Kamera kennt das schon, da bleibt meistens der Monitor dunkel, aber nach einiger Zeit funktioniert er wieder. So sieht es auch dieses Mal aus. Jetzt zittere ich noch um meinen neuen Akku: ich habe ihn ein paarmal wild durch die Luft geschwungen, bis keine Tropfen mehr aus dem Gehäuse kamen und jetzt kann ich nur noch hoffen...
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