Das Sachsen-Fernsehen berichtet im Vorfeld über das Ballonspektakel im Küchwald.
Der Tag heute begann dagegen ziemlich ruhig, nachdem ich den Wecker fluchend in die Zimmerecke geworfen hatte. Im Auto bemerkte ich schnell, dass die Sonne schon länger munter war, die Verkehrsteilnehmer fuhren aber noch brav nach Vorschrift. Selbst in Chemnitz wollte ich wie üblich an den einzelnen Ampeln anhalten, aber seltsamerweise erwischte ich drei grüne Ampelphasen nacheinander. Das ist schon eine Eintragung im Kalender wert! Auf Arbeit beschäftigte ich mich zuerst mit Kaffee brühen und Neuigkeiten austauschen. Das hätte gerne bis zum Mittagessen so weitergehen können, doch meistens ist die Ruhe trügerisch und deshalb war klar, dass das erste Telefongebimmel der Weckruf für alle anderen Kollegen war: plötzlich mischte sich Klingeln mit "sie haben Post!" und den erläuternden Worten mit diversen Aufgabenbeschreibungen. Gerne hätte ich jetzt meine banderprobten Ohrstöpsel zum Einsatz gebracht, das wäre aber für die Anwesenden doch ein kleiner Schock gewesen. Die kleinen lästigen Aufgaben konnte ich schnell erledigen, dann durfte ich mich an einer Präsentation verausgaben. Ich halte eigentlich nichts vom bekannten Programm eines noch bekannteren Betriebsystemherstellers, aber leider haben wir keine Alternative.
Zum Feierabend kurz nach 17 Uhr machte ich schnell den Rechner aus und stürmte ins Nachbarzimmer. Leider hatte ich mich dort etwas verplappert und konnte noch gegen halb 6 die Änderungen der Präsentation entgegen nehmen. Kühn kam von mir der Hinweis, dass mein Rechner leider schon aus sei, somit liegen die Zettel erstmal nur als Gedankenstütze auf meinem Platz.
So, jetzt aber nichts wie los, schnell nach unten gespurtet und nochmals einen Smalltalk angefangen. Dieses Mal waren wir wieder zu dritt, dann zu viert, dann wieder zu zweit, noch ein Telefonat, dann wieder zu dritt und wieder zu zweit und gegen halb sieben stand ich plötzlich alleine auf unserem Hof. Hopp hopp davongeschlichen, bevor die Frühschicht kommt...
Heute abend überlegte ich mir, doch so langsam die Elster zu installieren, obwohl ich noch beinahe 1,5 Wochen Zeit für die Einkommensteuererklärung habe. Das kommt bestimmt von meinen guten Vorsätzen zu Silvester :)
Der Download der 50MByte ging flott. Die Installation war einfach. Bei der Updateprüfung blieb selbst die Uhr stehen. Neustart. Bluescreen. Erhobener Zeigefinger: "Der Rechner wurde nicht richtig heruntergefahren..."
Nachdem der Neustart gelungen ist und die neue Elsterinstallation tatsächlich festgestellt hat, dass sie aktuell ist, konnte ich als erstes die Datenübernahme aus letztem Jahr vollziehen. Das funktionierte fehlerfrei! Hier und da ergänzte ich noch ein paar Werte und schon war ich an der spannenden Stelle, die Steuerberechnung durchzuführen. Leider fehlte irgendwas, obwohl ich die Daten wie letztes Jahr eingegeben habe. Also los mit der Fehlerfindung: Werte eingeben, Werte ändern, doch wieder löschen, neue Anlagen ausprobieren.... Irgendwann zeigte die Berechnung an, dass alles ok ist. Es droht eine dreistellige Nachzahlung. Was für ein Mist! Jetzt packte mich die Neugierde und ich suchte mir ein paar Stellen aus, die ich theoretisch mit Zahlen füttern kann (Versicherungen und so ein Kram) und siehe da, ich brauche nur 1.000 € an besagter Stelle eingeben, damit ich 3 Cent Guthaben habe. Dieses Geld schenke ich aber meinem Finanzamt :)
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