14 April 2011

Gute-Laune-Blume entschlüsselt

Leider kam in der ersten Lieferung eine Blume total zerstört bei mir an. In der Zwischenzeit habe ich aber unbürokratisch Ersatz erhalten.

Natürlich weckten die Einzelteile mein Ingenieurinteresse und ich entleerte die bröselige Packung erstmal auf dem Tisch.



Mit gutem Spürsinn entdeckte ich dann die wichtigsten Bauteile, die auf folgendem Foto zu sehen sind:



Das Prinzip
Die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches Wackeln ist die Sonne, die scheinen muss. Der Sonnenstrahl trifft auf das Solarpanel, das nichts besseres zu tun hat, als Strom zu erzeugen. Die Elektronen haben aber keinen Bock, sich in der Sonne rösten zu lassen, also wandern sie aus in Richtung Spule. "Du kommst hier net rein!" sagt aber gebieterisch der Kondensator und hält die Elektronen erfolgreich auf. Bis sich genügend angesammelt haben und sie gemeinsam die Hürde des Kondensators überklettern können. Endlich in der Spule angekommen, machen sie sofort Party und bauen ein großes Feld, welches aber den Nachbarn Magnet stört. Dieser versucht aus dem Feld zu entfliehen und nimmt seine Freundin die Blüte mit. Die beiden Blätter wackeln ebenso mit. Nachdem sich alle aber so auf der Party verausgabt haben, dass das störende Feld wieder verschwunden ist, kehrt auch Magnet mit seinen Freundinnen zurück und das ganze wiederholt sich immer und immer wieder, bis es dunkel wird!



In der technischen Zeichnung (Maßstab 1:4,25) wird nochmals deutlich, welche Funktionsweise hinter der Gute-Laune-Blume steckt.


Und die Moral von der Geschicht?

Steht die Blum' in hellem Lichte,
erzeugt sie Lachen im Gesichte,
wird es abends endlich Nacht,
ist das Tageswerk vollbracht!

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