Parkplätze vor dem Haus waren Mangelware und auf dem Innenhof waren schon einige Neugierige eingeströmt. Schnell organisierten wir uns eine Führung durch die Mühle.
--> zur Diashow
Im Rückblick kann man den Eigentümern nur zu ihrem Prachtgebäude gratulieren. So viel Holz und altertümliche Technik habe ich lange nicht mehr gesehen. Erstaunlicherweise liefen aber beinahe alle Maschinen, was ein gruseliges Hintergrundgeräusch fabrizierte und zugleich den Boden und die Wände etwas zittern und schwanken ließ. Im Kornspeicher sassen wir mit ca. 40 Rentnern, 2-3 Familien mit Kind, also ein ordentliches Gewicht auf der Deckenkonstruktion. Doch unser Mühlenchef beruhigte uns sofort mit den Worten, dass in diesen zwei Räumen früher bis zu 118 Tonnen Getreide gelagert wurden. Die Planung für die Mühle sieht folgendes vor: Rückbau zu einem richtigen Wasserantrieb, jedoch wollen einige Nachbarn davon nichts wissen und lehnen die Planung ab. Selbst ohne direkten Antrieb durch Wasser ist die Mühle einen Besuch wert!
Die zweite Mühle nahmen wir nach dem Mittagessen in Angriff: Klatzschmühle Schlunzig. Über die Namensgebung sind sich die Chronisten nicht einig, ob es vom Geräusch beim Schlagen auf die Mehlleitung kommt, oder ob das Schnalzen der Peitsche an der scharfen Kurve zum Zeichen "Achtung, jetzt komme ich!" zur Benennung beigetragen hat. Ich kann mir auch vorstellen, dass es früher einen ziemlich dämlichen Müllergesellen gegeben haben muss, der öfters eine geklatscht bekommen hat...
--> zur Diashow
Hier gibt es Informationen zum bundesweiten Mühlentag.
Für heute gibt es nur noch einen Gruß: Glück zu!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen