Foto: Drei rote Flitzer vor dem Haus: der große rote Kombi, mein mittelgroßes Auto, und der kleine rote Mini meiner neuen Nachbarin.
Heute morgen hatte ich mein kleines Auto mit leeren Getränkekisten und Pfandflaschen vollgestopft. Im Treppenhaus kam ich zufällig an eine Klingel. Ein etwas müde wirkender Nachbar wünschte höflich guten morgen (sorry!).
Bis zur Autobahn war auch alles wie an allen Tagen, wenig Verkehr, ganz schön kalt und wenig Sonne. Schon auf der Einfädelspur auf die A4 blinkte irgendwas in weiter Ferne. Nach ein paar Meter der Hinweis, dass die A72 gesperrt ist. Also blieb mir nichts weiter übrig, als weiter in Richtung Limbach zu fahren, dort zu wenden, um wieder auf die richtige Autobahn zu kommen.
Der Unfall für die ganzen Unannehmlichkeiten:
Sachsen-Fernsehen mit Videobeitrag
Freie Presse mit mehreren Fotos
Selbst nach der Unfallstelle empfand ich keine Verbesserung der chaotischen Fahrweise einiger weniger. Auf Höhe der Ausfahrt Rottluff hing auch noch ein Fahrzeug mit einem Porsche auf dem Anhänger hinter der Leitplanke fest. Etwas weiter vorne wurde gerade die letzten Reste weggekehrt.
Ich kann mich eigentlich jeden Tag an einen Unfall erinnern, oder zumindest an heikle Situationen. Das ist belastend!
Meine Reaktion darauf: ich fahre noch gemütlicher, versuche noch weiter vorauszuschauen, plane noch mehr Fehler ein und trinke erst Kaffee, wenn ich ohne 200 Puls an meinem Arbeitsplatz sitze!
1 Kommentar:
Angeblich waren nur noch zwei Audi-Motoren zu retten, aber die Leute erzählen ja immer viel Unsinn.
Wenn ich mal ein langsam fahrendes rotes Auto vor mir haben sollte, das mir den letzten Nerv raubt, dann werde ich nachsichtig sein!
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