29 April 2017

Weststrand



Immer wieder erstaunlich, mit wieviel Kraft das Wasser an der Küste nagt! Selbst die großen Bäume können sich irgendwann nicht mehr halten und stürzen um. Der feine Sand wird kontinuierlich abtransportiert und an ruhigeren Stellen wieder abgelagert. Da es kurz vor unserer Wanderung etwas tröpfelt, sind nur wenige Menschen am Strand unterwegs. Das gefällt uns sehr gut, da wir ja Natur, Wasser, Strand, Himmel, Wolken, Möwen, Steine, aber keine Leute knipsen wollen.



Motive gibt es reichlich. Andi hat ein paar Kekse in der Hosentasche, damit lockt er Möwen an. Schon toll, welche Verrenkungen die Fotografen einnehmen: stehend, gebückt, kniend und liegend. Und die Linse konsequent auf die Möwen gerichtet. Aber natürlich gibt es auch die Wellen, die auf einen im Sand liegenden Baum treffen. Langzeitbelichtung! Wir wollen gar nicht zurück und kommen deshalb auch ein paar Minuten zu spät zum Abendessen. Es gibt Dorsch mit Bratkartoffeln.

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