01 April 2017

Allein durch die Nacht: der Heimweg

Früher bin ich ja auch hin und wieder bei Nacht mit einem unbeleuchteten Fahrrad unterwegs gewesen. Entweder war das Birnchen kaputt, oder das Stromkabelende hing frei in der Luft, oder ich war zu schwach, um gegen den Dynamo anzukämpfen.

Heute war ich wieder mit dem Rad in der Nacht unterwegs. Die Stromversorgung sichert mein Nabendynamo. Ich fahre selbst bei Tag mit Licht. Und muss ich an einer Kreuzung mal anhalten, leuchtet mein Rücklicht noch minutenlang, dank Akku. Tolle Technik!

Doch was macht die Automobilindustrie? Sie produziert mitdenkende Autos, die das Licht im Tunnel automatisch einschalten. Das macht Sinn. Aber was bringt die schönste Technik, wenn mir dann ein Auto bei Nacht mit Tagfahrlicht entgegen kommt. Der Fahrer ist gut im Handylicht zu erkennen. Ein Blick auf das Hinterteil des Autos bestätigt: keine Beleuchtung, selbst das Nummernschild bleibt in der Dunkelheit verborgen. Schöne neue Technik :(

Mein Tipp: falls der Helligkeitsensor feststellt, dass es dunkel ist, der Onboard-Computer weiß, wie spät es ist und die Navibeleuchtung im Nachtmodus läuft, dann sollte sich auch die normale Fahrzeugbeleuchtung einschalten. Ich mache das durch eine geschickte Drehung am Lichtschalter.

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