25 Februar 2017

Krümelrunde

Der Tag wird sinnvoll mit Geocaching genutzt. Ich habe mir dazu im Stadtteil Adelsberg die Krümelrunde ausgesucht. 6,5km und zehn versteckte Geocaches hört sich gut an. Hoffentlich ist der Weg nicht allzu schlammig. Ich fahre mit dem Auto, denn abends wird es doch recht schnell dunkel... Allerdings habe ich nicht mit diesem dörflichen Charakter gerechnet, der sich in engen Straßen mit Halteverbot an Halteverbot zeigt. Die wenigen Parkmöglichkeiten sind unmissverständlich in privater Hand. Gefühlt steht der Eigentümer schon mit geladener Schrotflinte hinter der Küchenfenstergardine. Überhaupt nicht mein Ding! Doch dann finde ich doch noch einen Parkplatz für die Allgemeinheit und endlich kann die Wanderung starten. Stellenweise treffe ich auf Schnee, doch der größte Teil des Weges ist zwar feucht, aber nicht schlammig. Das passt. Schöne Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und die Augustusburg verschönen den sonnigen Spaziergang. Beim ersten Cache geht es gleich am Baum in die Höhe. Die Äste tragen mich und ich bin guter Dinge. Danach folgen einige Caches, bis auf die Nummer vier, die ist verschollen. Zumindest haben auch die letzten fünf Cacher nichts gefunden. Am Adelsbergturm ist nichts mehr los, obwohl die Beleuchtung einladend lockt. Im Freien ist es aber inzwischen dunkel. Wahrscheinlich habe ich unterwegs getrödelt... Die letzten beiden Caches suche ich nicht mehr, denn ohne ordentliches Licht ist meine Erfolgsaussicht sehr gering. Ich bin ein Augen-Cacher. Zuhause mache ich mich über eine kleine Tabellenkalkulation. 6 von 9 Werten habe ich für den Bonus gefunden. Das setze ich in die Formel ein und kontrolliere die möglichen Ergebnisse bei unterschiedlichen angenommen Werten. Das klappt leider nicht, denn meine Koordinaten liegen entweder in der Nähe von Frankenberg, oder bei der Augustusburg, aber nie in meinem Suchgebiet. Aber das ist kein Problem, da werde ich einfach nächstes Wochenende die restlichen Caches suchen.

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