18 September 2016

Stadtrundgang

Start ist an der Touristinfo, pünktlich um 14 Uhr geht es los! Wir wandern an der Minigolfanlage und dem Hallenbad Juramar vorbei, überqueren die Püttlach, sehen erwartungsvolle Enten und Karpfen, schnuppern bei der Brauerei Mager, betrachten in weiter Entfernung am Stadtrand eine evangelische Kirche und können auf dem katholischen Friedhof probeliegen. Bei der kleine Kunigundenkirche erfahren wir, dass sie mal für Kranke diente, die nicht mehr innerhalb der Stadtmauern geduldet wurden. Heute befindet sich darin eine Kita. Die Stadt hat nur 1.500 Einwohner, durfte aber das Stadtrecht behalten. Früher gab es noch ein Hochgericht, einen Bischof, die Heilige Elisabeth, aber viele Privilegien sind in der Zwischenzeit verloren gegangen. Selbst die Eingemeindung von 35 Ortsteilen brachte nicht den gewünschten Erfolg. Na gut, der kleinste Ortsteil hat genau 1 Einwohner und dieser ist katholisch.

Am Luisengarten entlang nähern wir uns nun der Stadtmauer. Diese ist nicht mehr komplett erhalten, hier können wir sie aber noch bestaunen. Das Mühlrad bewegt sich zwar nicht, aber vielleicht ist einfach zu wenig Wasser im Bach. Nun arbeiten wir uns an den Gasthöfen vorbei bis zur Kirche St. Bartholomäus. Wir schleichen uns von hinten rein, sozusagen den Lieferanteneingang und bestaunen die Rückwand des Altars und wenige Sekunden später das Innere der Kirche. Wieder draussen hören wir noch vom Brauch, den Brunnen österlich zu schmücken. Aber eigentlich nur, weil die umgebenden Gemeinden das ebenfalls machen. Ein wichtiger Pfeiler in Pottenstein ist halt der Tourismus. Am 06.01.2017 findet übrigens das Lichterfest statt: Alle Hügel sind mit Feuer übersäht, Glühwein, Party... :)

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