20 September 2016

Panoramaweg

Nach der Besichtigung der Burg wollen wir die ganze Anlage noch einmal umrunden. Da trifft es sich gut, dass es genau für diese Idee einen Panoramaweg gibt. Also stapfen wir los und folgen den geschnitzten Wegweisern. Doch auf halber Strecke macht sich Unsicherheit breit, sind wir noch auf dem richtigen Weg? Wir tasten uns langsam weiter und siehe da, laut GPS sind wir wieder auf dem Weg. Also nichts wie weiter. Jetzt geht es an einem Bach entlang, doch der Weg biegt plötzlich ab zu einer Höhle. Diese schaue ich mir alleine an, denn der Weg ist schon etwas schwierig. Meine Eltern stapfen schon weiter und ich folge. Der Weg wird immer schmaler und kritischer. Komisch, das soll ein Breitensporttauglicher Wanderweg sein? Zum Teil klettern wir auf allen vieren. Und plötzlich stehen wir an einer Brückenbaustelle! Der Weg ist gesperrt! So ein Mist! Was machen wir jetzt? Genervt klettern wir wieder nach oben und erreichen plötzlich einen breiten Wanderweg. Oh, da ist ja der Panoramaweg. Was sind wir denn gelaufen? Eine kurze Erklärung bringt die Lösung: es sollte eine Abkürzung werden... Naja, egal. Frohen Mutes geht es weiter, bis wir beinahe wieder auf der Straße sind. Der Wegweiser zu den Höhlen und auch zur Burg zeigt zwar nach links, aber man kann ja den hiesigen Eingeborenen nichts glauben! Der mütterliche Instikt siegt und bestimmt den Weg, den die Gruppe zu gehen hat. Einige Minuten später stellen wir fest, dass der ausgeschilderte Weg tatsächlich besser gewesen wäre. Aber das nur am Rande... Auf der anderen Seite geht es wieder viele Treppen nach oben bis zur Sophienhöhle. Ich mache Pause und schwatz mit anderen Wanderer. Der Rückmarsch klappt super, die Ausschilderung stimmt und wir kommen etwas ausgepowert an der Familienkutsche an.

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