02 Juli 2016

Proberunde

Nachdem ich nun in meiner neuen Facebookgruppe zum kleinen Ironman-Tag aufgerufen habe, habe ich auch erste positive Resonanz erhalten. Die Anfrage beim Schlauchbootverleih ist zwar noch offen, aber da ich die Nacht kaum ein Auge zubekommen habe. Liege ich morgens um halb acht im Bett und stehe gelangweilt auf. Die Sonne scheint und da liegt die Idee nahe, die Runde gleich mal anzutesten. Der Routenplaner kann ja viel erzählen, aber wie in der Medizin und in der Statistik gilt: selber ausprobieren! Ich schwinge mich also aufs Rad und los geht es: die Wasserschänkenstraße hoch, um den Kreisverkehr, den Hartmannsdorfer Berg ungebremst nach unten gedonnert und den Schwung bis beinahe Burgstädt erhalten. Nun geht es parallel zur Straße auf einem Feldweg weiter. Ok. Für Rennräder ist das schon mal nichts. Kurz hinter Heiersdorf schickt mich der Routenplaner auf die Hauptstraße. Ich entdecke aber einen Wegweiser für Wanderer, der nach Wechselburg führen soll. Dem folge ich doch gleich einmal, denn das Holztäfelchen ist bestimmt von einem Einheimischen an den Baum genagelt worden. Ein schlechte Idee! Der Weg verjüngt sich auf einen Trampelpfad. Wurzeln und Stein machen das Forwärtskommen anstrengend. Der Untergrund ist zudem oft matschig und schlammig. Und es geht laufend rauf und runter. Sehr schlecht. Bei Cossen erreiche ich wieder die Hauptstraße, denn ich habe es satt, durch den Wald zu stapfen. Doch leider kommt jetzt auch noch ein ausgiebiger Regenschauer vorbei. Ich stelle mich unter einem Baum, dort bin ich halbwegs geschützt. Ich bin ja auf gutes Wetter vorbereitet: 3 Liter Wasser, Sonnenbrille, Deo,... aber keinen Regenschutz oder Gummistiefel. Ich breche dann auch meine Proberunde vorzeitig ab, denn ich will nicht stundenlang im Regen fahren. Dafür habe ich sofort eine Alternatividee: Geocachen! Doch das ist eine andere Geschichte...

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