31 Mai 2015

Rückfahrt von Berbersdorf

Ich hatte beinahe eine schlaflose Nacht, denn mir ist eine tolle Idee gekommen! Anstatt meine Radtour von daheim zu starten, fahre ich nur bis Hartmannsdorf und frage den Busfahrer der Schalmeien, ob ich das Rad im Bus mitnehmen kann. Er hat nichts dagegen und so sichere ich den Rahmen des Rades an einer Halterstange am Bus. Jetzt kann selbst bei einer Gefahrenbremsung nichts passieren! In Berbersdorf angekommen kette ich mein Rad an einen Zaun und bestaune die polierten Traktoren vergangener Jahrzehnte. Dazu nutze ich den Auftritt der Schalmeien, denn dann laufen mir nicht so viele Menschen vor die Linse :) Nachdem der zweite Teil des Auftritts erledigt ist, gehen alle Schalmeien wieder brav in den Bus und gucken etwas ungläubig zu mir: weiß der schon, wie weit das ist? Für die meisten sind die 40km eine unendlich lange Strecke auf dem Rad, falls sie überhaupt eines besitzen. Ich freue mich aber schon darauf und mache noch ein paar Routenänderungen, so komme ich insgesamt auf über 50km. Genau die Richtige Entfernung für eine Tagestour, allerdings haben mich die vielen Anstiege und Abfahrten etwas schwitzen lassen... Im Striegistal finden auch geologische Ereignisse statt, zum Beispiel gibt es Karsthöhlen und ein gut erhaltener Brandofen. Wie üblich bin ich als wieder einmal Geocachen. Doch zum einen führt mich mein Hobby an viele schöne Orte und es hilft auch, dass die grauen Zellen nicht komplett verkümmern. In Oberlichtenau überrascht mich der Schriftzug "Karl-Marx-Stadt" etwas. Ob die Einheimischen schon mitbekommen haben, dass die Umbenennung schon 25 Jahre her ist? Vielleicht ist die Halle auch seither nicht neu gestrichen worden, wer weiß das schon...

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