03 Oktober 2014

Idagrotte und Carolafelsen

Trotz Feiertag starten ich und Jörg morgens in Richtung Sächsische Schweiz zu den Affensteinen. Wir wollen etwas klettern, schöne Fotos machen und das Wochenende genießen. Zuerst stellt sich uns vor Ort aber das Problem, wohin wir das Auto parken, denn wir sind nicht alleine unterwegs. Doch irgendwann haben wir uns in eine kleine Lücke gequetscht und es kann los gehen. Von jetzt an geht es stetig bergauf! Wir haben uns die Häntzschelstiege (Youtube-Video) ausgesucht, doch leider sind wir etwas spät dran und es steht eine große Menschentraube vor dem Engpass... Wir ändern unseren Plan und nehmen die Zwillingsstiege in Angriff. Hier sind es nur eine handvoll Naturfreunde und wir können unser eigenes Tempo klettern. Keiner drängelt von hinten. Jörg hat sich extra ein Klettergeschirr gekauft, doch hier geht es auch ohne. Ich bin ja eh der Freeclimber, da ich wenigstens das Ausrüstungsgewicht klein halten möchte. Die Zwillingsstiege besteht zum Teil aus kleinen Haltegriffe oder -seile, u-förmig gebogene Rundstähle oder Leiter oder Kletterhilfen aus Holz. Oder es steht einfach eine bearbeitete Trittfläche im Stein zur Verfügung. Anstrengend ist der Aufstieg trotzdem! Nach vielen Höhenmetern gelangen wir verschwitzt zum Carolafelsen. Dort bewundern wir die tolle Aussicht, klettern auf den höchsten Felsen kurz vor dem Abgrund und nehmen erstmal etwas Kühlwasser zu uns. Wir studieren die Tafelberge, beobachten die Vögel, schmieden neue Pläne und plötzlich mache ich mich auf die Suche nach dem Geocache Carolafelsen, den ich leider nicht entdecken kann. Zurück auf dem Wanderweg schlagen wir den Weg in Richtung Idagrotte ein. Hier erwartet uns ein toller Ausblick, wenn man schwindelfrei ist. Ganz so entspannt wie auf dem Foto ist die Situation für Flachlandtiroler doch nicht :) In der Idagrotte (Youtube-Video)selber gibt es nicht so viel tolles zu entdecken, aber hier besteht bestimmt die Möglichkeit, in den Bergen zu übernachten. Der Blick bei Sonnenunter- und -aufgang ist bestimmt grandios! Auf dem Rückweg ins Tal geht es wieder unzählige Stufen bergab, wobei Stufenhöhe und -breite immer unterschiedlich ausfallen. Das geht mächtig auf die Knie und Oberschenkel... Am Auto angekommen freuen wir uns, dass wir keinen Strafzettel unter dem Windschutzscheibenwischer flattern sehen, packen unsere sieben Sachen und weiter geht die Fahrt!

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