11 Februar 2013

Der 290 Millionen Jahre alte Schatz

In der Zwischenzeit bin ich wirklich ein Stadtmensch geworden: ich liebe große und breite Straßen, fahre zur Arbeit über zwei Autobahnabschnitte und komme durchs Geocaching auch mal aufs Land: Einbahnstraßen, Baustellen, Löcher in den Straßen, keine Parkplätze,... Die erste Herausforderung ist also das Finden des Caches. Mein Navi war ratlos, also schaue ich mich selber nach einem Weg um. Und es klappt, sogar ein Parkplatz finde ich problemlos. Ich laufe zur Schule und kann die beiden versteinerten Baumstücke schnell erspähen. Zur Auflockerung entdecke ich noch einen Marterpfahl, eine Holzmaske, eine komplette Figur aus Holz und noch eine große Blechdose, die mich an den Roboter aus "Alice im Wunderland" erinnert. Ich messe die unterschiedlichen Umfänge mit meiner Schnur und knote am Ende einen Knoten zur Markierung. Daheim messe ich die Differenz mit einem Gliedermaßstab aus. Die Wissensfragen kläre ich mit Hilfe des Internets und auch eine weitere Fundstelle. Zusätzlich mache ich noch ein paar Fotos vom Abendessen und benenne meine Fotostory einfach "Enstehungsgeschichte":
1: Die tropische Pflanzenwelt wiegt sich gemächlich im Wind, ein paar Tiere krabbeln umher, die Welt ist in Ordnung 2: Plötzlich öffnet sich die Erdkruste und gibt den Blick frei in einen grausigen Höllenschlund 3: wie ein großer Pickel entsteht ein Vulkan, das flüssige Magma und die Asche begräbt alles unter sich 4: ein paar Millionen Jahre später ist von dem versteinerten Wald nichts zu sehen, bis er zufällig bei Grabungen entdeckt wird. Geocache #266: Der 290 Millionen Jahre alte Schatz

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