03 März 2012

halber Marathon

Nachdem der Wocheneinkauf im Kühlschrank verstaut war, die gewaschene Wäsche im Wind wogte, war es Zeit für ein kleines Frühstück: geräucherter Schinken vom Strauß mit backwarmen Baguette:
Kurz nach elf Uhr war ich für die kleine Wanderung bereit! Schnellen Schrittes machte ich mich auf den Weg in Richtung Hartmannsdorf, denn ich wollte bis zum Taurasteinturm laufen. Am Dammweg angekommen ist mir spontan eingefallen, dass unser Zunftmeister in diese Straße umgezogen ist. Also schnell abgebogen und das richtige Haus gesucht. Ganz am Ende der Sackgasse wurde ich dann fündig und der Hausherr war sogar daheim. Ein kurzer Plausch, ein Fotoalbum später machten wir noch schnell eine kleine Führung durch das Haus und danach ging es wieder auf die Straße zurück.
Nach einem kurzweiligen Fußmarsch durch Wälder und über Wiesen kam endlich Taura in Sicht. Der ehemalige Wasserturm war leicht zu entdecken, ich musste nur noch auf ihn zuhalten.
Für 1.-€ Eintritt durfte ich die gedrehte Treppe nach oben. Dort war es doch ganz schön windig und die Temperatur betrug nur 6°C. Der Ausblick war ganz ordentlich, allerdings war die Fernsicht etwas eingeschränkt.
Bei besserem Wetter werde ich nochmals herfahren und den Barfusspark ablaufen. Oder Minigolf spielen :)
Burgstädt hat mich dann doch etwas erstaunt, denn ich konnte einige schön restaurierte Häuser knipsen, aber auch verlassene Bruchbuden waren kaum zu übersehen.
Beim Heimweg entdeckte ich auf einem Wanderwegweiser den Hinweis auf die Höllmühle. Dort bin ich schon öfters vorbei gekommen und entschloss sofort, den kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Dort angekommen war nicht viel los. Gut, es war ja auch schon nach 16 Uhr. Gerne wäre ich jetzt auch noch nach Amerika gelaufen, das wären aber nochmals 1,5km Umweg gewesen. Dorthin komme ich auch so einmal. Der Heimweg hat sich dann doch sehr in die länge gezogen, so dass ich in Mühlau einen Bierstopp bei Ossi einplante. Diesen fand ich auch mit Axel in der Garage, als sie über ein Geheimprojekt für den Männertag diskutierten. Dazu dann später mehr :) Der gute Axel fragte mich beim Aufbruch, ob er mich nach Hause fahren soll und ich nahm dankend an! Meine Füsse waren doch schon bleischwer und es dunkelte. Mehr als 20km ist keine Kleinigkeit, aber so kam ich mit meinem Privattaxi pünktlich zu den Simpsons in meine Wohnung...
[Karte: OpenStreetMap] [Programm zur Darstellung: GPS Visualizer] Übrigens hat mein Handy kurz nach Hartmannsdorf die Hufe hoch gemacht, GPS-Tracking, Facebook und Fotos machen waren zu viel. Mein Akku war dagegen noch im grünen Bereich, obwohl es häufig hoch und runter gegangen ist:

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